Alle Staaten der Welt haben sich im Jahr 2100 zu einer Weltregierung zusammengeschlossen. Nur Großbritannien nicht. Es ist seit 200 Jahren einziges Mitglied der EU. Bisher konnte es sich durch eine Abstimmung nicht entschließen, die EU zu verlassen.

 

Frohe Ostern!

Am 20.3.2019 Vortrag  von Joachim F. Gogoll in Senden: Brexit „Dann geht doch endlich!“? Beginn: 19.30 Uhr -Eintritt frei

Hallo Attacies und Interessierte,

eine Veranstaltung von Agenda21 Senden und Attac-COE

Grimme-Preisträger in Senden

Vortrags- und Diskussionsabend mit Jürgen Grässlin

Täglich erreichen uns erschreckende Bilder aus Kriegsgebieten auf der ganzen Welt. Doch welchen Anteil hat Deutschland an diesen unmenschlichen Zuständen? Der wohl bekannteste deutsche Rüstungsgegner Jürgen Grässlin ist dieser Frage in umfangreicher und weltweiter Recherche nachgegangen. In seinen Büchern legt er offen, wer an diesen Kriegen verdient, welchen Anteil die Politik daran hat, dass Deutschland zu den führenden Waffenexporteuren gehört und wie selbst terroristische Systeme in den Besitz deutscher Waffen gelangen.

Am 06.03.19 folgt der Grimme-Preisträger einer Einladung der Agenda21Senden und attac Coesfeld und hält im Rathaus Senden einen Vortrag mit dem Titel „Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden“.

Als Mitglied und Sprecher zahlreicher Initiativen für Frieden und gegen Waffenexporte ist er ein ausgesprochener Kenner der Szene und beantwortet im Anschluss gern und fundiert die Fragen des Publikums. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Für viele Konservative sind wir zu gemein. Aber das wird uns nicht fertig machen. Wir kämpfen schon seit 18 Jahren im Kreis Coesfeld gegen die Negativfolgen der Globalisierung. Wir machen natürlich weiter. Es freut mich irgendwie, dass wir vielen Mächtigen ganz kräftig eingeheizt haben. Sie nehmen uns also ernst und aus lauter Angst versuchen sie uns auszuhebeln. Ich bin beruhigt. So schaffen sie das nicht.

Joachim F . Gogoll

Am 16.1.2019 wird unser Sprecher Joachim F. Gogoll seinen Vortrag über das Thema „Gemeinwohl Ökonomie“ halten. Anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

Ort: Kukis , Senden, Friedenskapelle, Grüner Grund 1, Beginn: 19.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

 

Oton2018november

Kennen Sie Agbogbloshie?

Nein, werden viele von uns sagen.

Agbogbloshie ist der Name eines Stadtteils der ghanaischen Millionenmetropole ACCRA. Soweit wäre das kaum erwähnenswert, wenn nicht dort nördlich der Haupteinkaufszone direkt an einer Lagune eine riesige Mülldeponie auch für Elektroschrott existieren würde, auf der (ja Sie haben richtig gelesen) nicht an, sondern auf der ca 40000 Menschen leben, deren Überlebenskampf daraus besteht, unseren Müll und vor allen Dingen unseren Elektoschrott versuchsweise zu recyclen. Diese Versuche sind nicht organisiert und werden von den Menschen dort völlig unsachgemäß ausgeführt. Das ist nicht die Schuld der Menschen vor Ort. Die Recyclingversuche werden teilweise mit bloßen Händen über offenen Feuern gemacht. Dass dabei hochgiftige Dämpfe entstehen, ist den meisten Menschen vor Ort zwar bekannt, aber da dieser hauptsächlich aus Europa stammende Elektroschrott illegal durch mafiaähnliche kriminelle Organisationen eingeführt wird, haben die Menschen dort keine Möglichkeit, andere nicht gesundheitsgefährdende Arbeitsplätze zu bekommen, denn solche Arbeitsplätze existiere dort kaum. Die Leute gehen aus dem Willen zu Überleben das Risiko ein, durch ihre Arbeit an unserem Schrott zu erkranken und auch zu sterben. Aber nicht erst in hohem Alter, sondern schon vor dem 60. Lebensjahr. Auf der Müllkippe organisieren Menschen ihr Leben weitestgehend selbst, ohne Krankenversorgung und finanzielle Unterstützung von niemandem.

Sehenswert dazu der Film über diese Müllkippe in Agbogbloshie: „Welcome to Sodom“.

Aber vorsicht: das Anschauen dieses Filmes „Welcome to Sodom“ kann bei dem Betrachter zu unkontrollierten Reaktionen führen wie z. Beispiel Wut auf sich selbst und unser Wegwerfverhalten. Noch schlimmer wäre es ja, wenn es Betrachter geben würde, die sich zukünftig engagieren würde, da was zu ändern.

Das Motto: „welcome to heaven“

Wir fordern als Erstmaßnahmen:

durch UN und EU Gelder für den Aufbau von Recyclingfabriken zu sorgen

durch Schutzkleidung und geschützt Arbeitsstellen die Gesundheit der Menschen in den neu zu schaffenden Recycling Unternehmen zu sichern

durch die Bezahlung von an dem BIP Ghanas orientierten fairen Löhnen Menschen von der Müllkippe wegzubekommen

durch den Einsatz nur von dringend benötigten Maschinen die Zahl der geschützten und gesunderhaltenden Arbeitsplätze in den Fabriken so lange so groß wie möglich zu halten. Es ist uns klar, dass auf die Dauer durch die technologische Entwicklung ein Einsatz von weiteren Maschinen nicht zu verhindern sein wird, was dann unter Umständen zu Arbeitspaltzverlusten führen kann.

Ziel muss es sein, so schnell wie möglich, die auch durch unseren Müll enstandenen menschenunwürdigen und menschenverachtenden Arbeitsbedingungen zu beseitigen.

 

Joachim F. Gogoll

 

wenn die EU den CO2 Ausstoß der PKW bis 2030 absenken will!!!

Das ist Klasse, denn jetzt erpressen sie nicht mehr im Geheimen, sondernganz offen. Schönen Gruß von der Bananrepublik!!!

Am Mittwoch den 21.2.2018 in Senden. Beginn. 19.30 Uhr, Ort: Kukis Senden Grüner Grund 5