Infoabend zum Atommüll



DÜLMEN. Am Donnerstag, 23. Februar, findet um 19 Uhr im Kolpinghaus in Dülmen
ein Infoabend zum Thema Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus statt. Referent ist Matthias Eickhoff
vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Castoren rollen nicht nur nach Gorleben.
2012 sollen 152 Castor-Behälter mit LKW vom Atom-Forschungszentrum
Jülich (bei Aachen) ins benachbarte Atommülllager Ahaus gebracht werden.

Diese Transporte bringen keinen Sicherheitsgewinn. Im Gegenteil: Sie erzeugen zusätzliche Gefahren für NRW und schaffen weiteren Platz für radioaktiv strahlenden Atommüll.

Matthias Eickhoff (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen) wird neben dem 'Atommülltourismus' ebenso umfassend über den fortgesetzten Betrieb der weltweit (u.a. Fukushima) bedeutenden UranAufbereitungsAnlage-Gronau referieren, der beispielhaft für den sogenannten Atomausstieg steht.

Zur Veranstaltung am Donnerstag den 23. (Kolpinghaus Dülmen, 19:00 Uhr) lädt die Linke, gemeinsam mit Attac-COE und der Friedensinitiative Nottuln, alle Interessierten recht herzlich ein.

 

 
Mahnwache in Dülmen auf dem Marktplatz
Wegen der Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus (152 Castor-Behälter) ruft Attac-COE zu einer Mahnwache am Freitag den 24.2.2012 um 11 - 12 Uhr auf dem Marktplatz in Dülmen auf.