Armer Herr Wulff, wie müssen Sie leiden!

Da verdient er offensichtlich nicht genug Geld, um sich als niedersächsischer Landespolitiker einen offiziellen Kredit bei einer Bank zu holen. Da muss er sich von der Frau eines Freundes helfen lassen. Und dann weiß er noch nicht mal mehr, wer ihm das Geld gegeben hat, sein Freund oder dessen Frau. Und dann hat er natürlich auch vergessen, dass sein Freund bei den Verhandlungen dabei war.
Wen wundert es da , wenn Christian Wulff bei der Befragung im Landtag den Kredit nicht erwähnt hat. Er hat schlicht vergessen, dass er 500000 Euro als Kredit bekommen hat.

Die Geldknappheit des Herrn Wulff scheint ja schon längere Zeit zu dauern. Und da gab es Freunde, die ihm ein paar Mal dabei halfen, dass er und seine Familie doch noch urlauben konnten
Das sind wahre Freunde , denn wahre Freundschaft zeigt sich auch dann, wenn es einem mal finanziell nicht so gut geht.

Und dann da noch Herr Maschmeyer. Der hat doch wirklich die Werbeanzeigen für Herrn Wulffs Buch bezahlt, und das alles ohne Wulffs Wissen. Da konnte Herr Wulff auch gar nichts von wissen. Woher sollte er wissen, dass eine Werbekampagne Geld kostet und dass sie bezahlt werden muss. Wenn man ein Buch veröffentlicht, dann muss man sich ja auch gar nicht darum kümmern, was die Werbung kostet und wer es bezahlt. Der Verlag wird’s schon richten. Alles lässliche Verfehlungen eines offenbar Ahnungslosen.

Wie muss er jetzt physisch leiden, dass es keinen unbefangenen Bundespräsidenten mehr gibt, so wie damals während der Flugaffaire von Bundespräsident Rau.
Vielleicht wird sein Leidensdruck groß genug werden, dass er endlich zurücktritt.

Dass es als Bundespräsident auch anders geht, hat Richard von Weizsäcker nachhaltig bewiesen

- Joachim F. Gogoll -