Attac lehnt sinnlose Zerstörung ab

Stellungnahme zu Ereignissen vergangener Nacht in Hamburg

08.07.2017
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac nimmt wie folgt Stellung zu den Ereignissen der vergangenen Nacht in Hamburg:“Attac hat mit den sinnlosen Zerstörungen der vergangenen Nacht in Hamburg nichts zu tun und lehnt sie ab. Es gibt einen klaren Konsens in unserem Netzwerk, dass von Attac-Aktivitäten keine Gewalt ausgeht. Wir verstehen gut, dass die von den Zerstörungen betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner in Hamburg aufgebracht sind. Zugleich kritisieren wir die vorangegangen massiven Polizeiübergriffe und Einschränkungen der Versammlungsfreiheit in Hamburg.”

Dazu erklären wir von Attac-COE, dass wir uns dieser Distanzierung vollständig anschließen. Seit dem Beginn des Bestehens der Gruppe im Kreis Coesfeld haben wir immer deutlich gemacht, dass für uns Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung niemals in Betracht kommt, noch dass wir Gewalt tolerieren. Unsere Argumente bei der Kritik an den Negativfolgen der Globalisierung sprechen auch so für sich.
Weder in der Vergangenheit, noch jetzt, noch in der Zukunft werden wir gewaltbereite Vollidioten wie den schwarzen Block oder andere Gewalttäter tolerieren.
Joachim F.Gogoll
Sprecher Attac-COE