Am 14.1.2016 hält Professor Dr. Bontrup (Ökonom) einen Vortrag über TTIP. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Alten Amtmannei Stiftsstraße 16 in Nottuln. Der Eintritt ist frei.

Moderator: Joachim F. Gogoll

Zu „Stinka verärgert. Die wollen nicht diskutieren WN Beitrag auf der Kreisseite am 11.12.2015″                    
Nicht nur Andre Stinka ist verärgert. Wir vom Bündnis gegen TTIP im Kreis Coesfeld“ sind es auch. Nachdem Campact  vergeblich versucht hatte,  einen Termin in Dülmen im Büro des Unterbezirks der SPD zu bekommen, haben wir vom Bündnis gegen TTIP uns entschlossen am bundesweiten Aktionstag der TTIP Gegner am 7.12. in Dülmen die Aktion von Campact mitzumachen und die Aktion zu unterstützen. Von einer einseitigen Aktion unsererseits kann also keine Rede sein. Andre Stinkas Behauptung, „die wollen nicht diskutieren“ entbehrt jeder Grundlage. Seit mehr als einem Jahr haben wir immer wieder Aktionen, Informationsstände und Diskussionen kreisweit veranstaltet. Daran hätte sich der UB der SPD auch beteiligen können. So wie wir „Offene Briefe“ an jeden zu jeder Zeit, ohne vorher eine Erlaubnis einholen zu müssen, schreiben können, so haben wir Anfang November 2015 ebenfalls einen „Offenen Brief“ an die Bundeskanzlerin Merkel zum Thema TTIP geschickt und sie oder einen ihrer Vertreter ebenfalls zu uns zu einer möglichen Diskussion eingeladen. Das ist Andre Stinka wohl entgangen. Am 14.1.2016 wird der Ökonom Professor Dr. Bontrup nach Nottuln kommen und über TTIP vortragen. Ein weiterer Diskussionsabend zu dem wir einladen.
Joachim F. Gogoll
Sprecher des Bündnis gegen TTIP im Kreis Coesfeld

Fragen an die Kriegsbefürworter:

  • Was wollt ihr mit den Kriegseinsätzen erreichen?
  • Welchen Plan habt ihr für die Zeit danach?
  • Wollt ihr zukünftig dafür sorgen, dass die Drittweltländer faire Preise für ihre Rohstoffe bekommen, damit Armut, Elend und Hass abgebaut werden können?
  • Werdet ihr die Waffenexporte zukünftig verbieten, damit die Kriegführung erschwert oder gar unmöglich gemacht wird?
  • Werdet ihr zukünftig verbieten, dass hochsubventionierte Lebensmittel aus den Industrienationen in Drittweltländer exportiert werden? Denn die Bauern und Erzeuger vor Ort haben ein Recht darauf, nicht durch Billigstimporte ihrer jeweiligen Länder zur Aufgabe ihrer Höfe und Betriebe gezwungen zu werden.
  • Seid ihr euch eigentlich darüber im Klaren, dass wirtschaftliche Not und Waffenexporte in diesen Entwicklungsländern zum Beginn einer Völkerwanderung geführt haben?

Würde endlich begonnen, sich mit solchen Fragen ernsthaft zu beschäftigen, dann gäbe es eine Chance, den Terror, beflügelt durch Hass, Elend und Hunger zu besiegen.

Mit Krieg geht so etwas nicht! Krieg gegen den Hass führt nur zu einer Zunahme von Terror und Gewalt.

Der Kriegseintritt der Industrienationen ist eine Kapitulation der Vernunft!

Nein zum Krieg!!!!

-Joachim F. Gogoll-

 

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Martin Niemöller (1892 – 1984), Pastor

 

NOPEGIDA – NOFASCHISMUS

Joachim F. Gogoll