Seit heute wissen wir also, dass die jetzige Bundesregierung ein Frackinggesetz beschließen wird, welches nach Zeitungsmeldungen lediglich ein Frackingverbot für Trinkwasserschutzgebiete und Trinkwasserseen vorsehen soll. Die FDP bestehe darauf, dass das ganze “auf eine ökologisch verantwortliche Weise” ablaufen soll. AHA! Und das bedeutet??? Bis jetzt jedenfalls gibt es noch keine solche Methode. Was aber, wenn das Gesetz schon in Kraft träte, bevor es solch eine “ökologisch verantwortbare Methode” gibt? Ja gibt es so etwas überhaupt? Ist das überhaupt möglich? Ohne Chemie????? Wer prüft denn dann solche noch zu entwickelnden Methoden? Die Fracking-Firmen etwa? Dass ich nicht lache! Genausogut könnte man ja der Zigarettenindustrie ein Gutachten über die angebliche Ungefährlichkeit des Rauchens in Auftrag geben. Absolut glaubwürdig, nicht wahr! Wir werden mal wieder ganz kräftig verarscht. (Ja ich weiß, dass ist nicht die feine Ausdrucksweise, aber sie entspricht exakt dem, was ich ausdrücken will – ohne Schnörkel). Dazu passt eine Meldung aus Stemwede/Arnsberg vor ein paar Tagen. Da hieß es doch so schön: wie erwartet seien bei einem Frackingtest dort vor Ort 2600 l Diesel im Boden zurückgeblieben. Erwartungsgemäß!!! wie der Energiekonzern meldet. Eine Gefahr bestehe nicht, wie der Bericht besagt, sei das Öl doch etwa 1000 m unterhalb der Grundwasser führenden Schichten geblieben. Jeder Kontakt zwischen Grundwasser und Diesel könne ausgeschlossen werden – sagt jedenfalls der Energiekonzern und der muss es ja wohl wissen!!! Oder etwa nicht. Dazu fällt mir folgender Satz ein: “Rauchen ist nicht gesundheitsschädlich – gez. Dr. Marlborough”. Das ist genauso glaubwürdig und Politik macht da mit – zum K…… - Joachim F. Gogoll -

Diese Dateien sollen die Namen von etwa 130 000 mutmaßlichen Steuerbetrügern beinhalten (lt SZ und NDR) und das in ca.170 Ländern. Behörden in den USA, Großbritannien Australien und in Deutschland werden die Dateien jetzt auswerten. Manchmal hat es auch Vorteile, wenn Dateien nicht sicher sind, zumindest bei solchem asozialen Gesindel. - Joachim F. Gogoll -

Am 18.4. war Professor Bontrup bereits hier im Kreis COE auf unserer Veranstaltung in der Verdi Geschäftsstelle in Coesfeld. Die Zuhörerresonanz war so groß, dass wir mit Dr. Bontrup einen weiteren Termin noch vor den Bundestagswahlen beschlossen haben. Dann werden wir in den Genuss seines gesamten etwa 2 stündigen Vortrags kommen. Der Veranstaltungsort wird im Südkreis liegen.

Da brennen Fabriken ab und die Türen sind abgeschlossen, damit die Näherinnen und Näher während der Arbeitszeit nicht nach draußen können. Da stürzen Häuser ohne äußere Einwirkung einfach zusammen, obwohl man die Unternehmer darauf aufmerksam gemacht hat, dass da Risse im Gemäuer sind. Da arbeiten in Shenzen, der Sonderwirtschaftszone nördlich von Hong Kong, Menschen für Löhne von 27 Cent pro Stunde, bis zu 15 Stunden am Tag, 6 Tage in der Woche, ohne dass die dort Arbeitenden einen Anspruch auf Urlaub oder auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall haben, damit wir hier in den Industrieländern billigst Jeans oder T-Shirts oder ähnliches kaufen können, obwohl die meisten von uns eigentlich mehr bezahlen könnten.

Und morgen, wenn die erste Betroffenheit über die vielen Toten dann verflogen ist, kaufen wir sicherlich weiter den billigen Mist, weil wir ja so clever sind.  -Joachim F. Gogoll-

Aber sie brauchen sich nicht zu fürchten, wir Deutschen verübeln ihnen nicht, dass sie nicht auf heimischem Boden ihre Steuern zahlen. Im Gegenteil – ein Großteil Deutschlands bewundert seine “Helden” auch noch. Dass sie dort weniger Steuern zahlen müssen ist wohl Zufall. Honi soit, qui mal y pense!

Wie wäre es eigentlich, wenn wir hier in der Bundesrepublik ein Gesetz hätten, dass jeder Deutsche, egal wo er wohnt, hier auch seine Steuern zahlen muss, abzüglich natürlich der schon im Ausland bereits beglichenen Steuerzahlungen. Eine Idee, die was für sich hat. Geht nicht, sagen Sie? Oh doch, die US-Amerikaner haben ein solches Gesetz. Sieh mal an!!! 

- Joachim F. Gogoll -