Wir hoffen, dass trotz übervoller Parkplätze vor den Lebensmittelketten am Heiligenabend und trotz vieler gestresster, missmutiger Gesichter doch noch ein schönes und ruhiges Weihnachten gefeiert werden kann. Alles Gute!

- fw -

Frei nach dem Motto: Rauchen ist nicht gesundheitsschädlich (gez. Dr. Marlborough) behauptet das Wirtschaftsministerium von Rösler (FDP), dass das Thema “Altersarmut” heute kein Thema sei. Weiterlesen

Da klauen diese Vollpfosten von Lobbyisten doch tatsächlich Daten bei dem FDP Minister Bahr und scheinen nicht zu wissen, dass die meisten Vorlagen in  Ministerien heutzutage bereits schon vor der Veröffentlichung oder vor der Gesetzwerdung durch Lobbyverbände geschrieben werden.  Hätte man da mal nachgefragt, wäre dieser Datenklau im Gesundheitsministerium nicht notwendig gewesen. Oder haben wir es hier etwa mit einem Fall von Schizophrenie zu tun? (da weiß die rechte nicht, was die linke tut) - Joachim F. Gogoll -

Die vorraussichtliche Schließung der Opel Bochum Fertigung ist ein Mehrfachzeichen für das Versagen von Management in Deutschland und im Mutterkonzern GM in den USA. Nie wurde es deutlicher, wie unterschiedlich zwischen europäischem und US-amerikanischem Management gedacht und gehandelt wird. Während man in den USA offensichtlich gar nicht darüber nachdenkt, dass spritfressende Karossen angesichts steigender Ölknappheit und der weiter steigenden Benzinpreise zukünftig keine Käufer mehr finden werden, hat man bei Opel Deutschland offensichtlich bei diesem Thema zumindest nachgedacht, aber dann daraus keine Konsequenzen gezogen. Anstatt verstärkt auf die Entwicklung  wenig spritverbrauchender und preiswerter Fahrzeuge zu setzen, hattte und hat das europäische und speziell das deutsche Opel-Management nicht genug Format, sich gegen die chaotisch entscheideneden Manager des US-Mutterkonzerns zu wehren, eine zukunftsfähige Produktpalette bei Opel durchzusetzen. Deutlicher als bei Opels Management ist das krasse Missverhältnis zwischen der organisierten Unfähigkeit des Managements im Verhältnis zu ihren Managergehältern kaum darzustellen. Ausbaden müssen das wie immer die Mitarbeiter des Konzerns.  - Joachim F. Gogoll -

Am Mittwoch den 5.12.2012 veranstaltet das Theologische Forum Lüdinghausen in Verbindung mit Attac-COE einen Informationsabend mit Christian Felber, einem Attac-Mitglied aus Östereich zum Thema “Gemeinwohlökonomie”. Christian Felber ist derjenige, der diese Art des Wirtschaftens nicht nur erdacht hat, sondern auch dafür gesorgt hat, dass sich in Österreich schon Firmen zu diesem Projekt zusammengeschlossen haben und es aktiv testen. Felbers Buch und Idee sind bemerkenswert, da viele sehr interessante Ideen dort zu finden sind. Der Feldversuch läuft bereits mit Erfolg. Ist eine solche Gemeinwohlökonomie angesichts der Wirtschaftskrise eine Alternative? Diskutieren sie mit und nehmen Sie Anregungen mit. Es lohnt sich. Wir von Attac-COE haben ihn schon auf anderen gemeinsamen Veranstaltungen erlebt und eine Utopie kennengelernt, die möglicherweise in der Realität Bestand haben könnte.
Christian Felber kommt im Rahmen unseres Themas “Alternatives Wirtschaften” in unseren Kreis, um seine Ideen vorzustellen
Wo? Wann

Thema der Veranstaltung:
Geld oder Leben? Gemeinwohl-Ökonomie als Ausweg aus einer unerträglichen Alternative
Veranstalter (Kontakt):
Theologisches Forum Lüdinghausen i. Vbdg. mit attac Kr. Coesfeld
Träger: KBW Kreis Coesfeld, Evgl. Kirchengemeinde und FBS Lüdinghausen sowie attac-COE
Veranstaltungsort (Adresse):
Evangelisches Stephanus-Gemeindezentrum, Stephanusweg 7, 59348 Lüdinghausen
Beginn der Veranstaltung:
19.30 Uhr
Dauer der Veranstaltung:
Bis 21.45 Uhr